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Früher Entwurf

Dieses Dokument ist ein früher Entwurf (Early Draft) und wird aktiv überarbeitet. Die hier beschriebenen Konzepte für Marktplatz, Technologie-Radar und Trainings befinden sich in der Abstimmung.

Erstellt am: 12. März 2026 | Zuletzt geändert: 17. März 2026

GovStack Specs als Basis für den D-Stackfeedback

Dieses Dokument beschreibt die erweiterte Rolle der GovStack Spezifikationen im D-Stack-Kontext: von einem globalen Spezifikationsrahmen zu einer erweiterbaren Grundlage für den D-Stack TechStack sowie für konkrete D-Stack-Lösungen und -Angebote.

1. GovStack Specs: Erweiterte Einordnungfeedback

Was sind GovSpecs?feedback

GovSpecs (siehe GovStack Specifications) sind die technischen und fachlichen Spezifikationen der GovStack Building Blocks. Sie beschreiben, wie zentrale Bausteine (z. B. Identity, Payments, Messaging, Registration) in E-Government-Architekturen standardisiert umgesetzt werden können.

Kernidee: Wiederverwendbare, interoperable Bausteine statt Einzellösungen, als Blaupause für eine digitale öffentliche Infrastruktur (DPI).

Hintergrund & Governancefeedback

MerkmalDetails
Gegründet2020 durch Estland, Deutschland (BMZ), ITU (Int. Fernmeldeunion), DIAL (Digital Impact Alliance)
Federführung BRegBMZ; GovStack ist ein Leuchtturmprojekt der Digitalstrategie der BReg
BMDS-BeteiligungBisher nicht beteiligt; strategische Implikation für D-Stack-Positionierung
PrimärzielgruppeLänder des Globalen Südens (kostengünstige, effiziente Behördendienste)
Reichweite25 Länder (u. a. Ukraine, Ruanda, Ägypten, Kenia, Somalia, Dschibuti), über 4 Mio. Nutzer GovStack-angepasster Produkte
CommunityÜber 160 internationale Expert*innen entwickeln und aktualisieren die Specs
LaufzeitUrsprünglich bis Ende 2026 begrenzt
Ausgründung 2026Finnland und BMZ planen nachhaltige institutionelle Verankerung; Deutschland, Estland, ITU wollen gemeinsame Organisation gründen (Stiftung in Prüfung)
Strategische Einordnung für den D-Stack

GovStack wurde primär für den Globalen Süden konzipiert. Die BMDS-Perspektive bringt eine neue Dimension: Die GovStack-Spezifikationen werden als erweiterbare Basis für den deutschen Kontext adaptiert, ergänzt um nationale Anforderungen (BSI C5, eIDAS 2.0, IT-Grundschutz). Dies erfordert eine aktive Zusammenarbeit mit BMZ, um GovStack als gemeinsame Grundlage für den D-Stack zu legitimieren.

Umfang und Strukturfeedback

GovSpecs definieren typischerweise:

  • fachliche Anforderungen und Schnittstellen
  • Rollenmodelle und Datenflüsse
  • Sicherheits- und Compliance-Anforderungen (auf Rahmenebene)
  • Referenzschnittstellen für Interoperabilität

Estlands X-Road als Information Mediator Building Blockfeedback

Das estnische X-Road, entwickelt und gepflegt durch das Nordic Institute for Interoperability Solutions (NIIS), ist das derzeit prominenteste Beispiel für eine GovStack-konforme Referenzimplementierung. X-Road implementiert den Information Mediator Building Block und ist offiziell auf Konformität geprüft (aktuell Version 7.7.0).

Kernfunktion: X-Road stellt ein dezentrales, sicheres Gateway für den Datenaustausch zwischen Behörden und Building Blocks bereit. Die Architektur basiert auf Security Servern (pro Organisation) und einem Central Server (für Trust und Registrierung). Jede Kommunikation wird Ende-zu-Ende signiert und verschlüsselt; Integrität, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit sind auf Protokollebene garantiert.

GovStack-Erweiterung (Pub/Sub): Die GovStack-Initiative hat, umgesetzt durch Nortal, eine erweiterte Version von X-Road implementiert, die über den offiziellen NIIS-Funktionsumfang hinausgeht. Die wesentliche Ergänzung ist ein Publish/Subscribe (Pub/Sub) Messaging Pattern, das asynchronen, ereignisgesteuerten Datenaustausch zwischen Building Blocks ermöglicht:

KomponenteFunktion
X-Road Security ServerSichere, signierte Kommunikation über das X-Road-Interoperabilitätsprotokoll
ActiveMQ ArtemisMessage Broker für Pub/Sub-Queues und Event-Management
Messaging APIZugriffskontrolle auf Rooms und Nachrichten auf Basis der X-Road-Identität; Exponential Backoff Retry
Management API / UIVerwaltung von Rooms, Subscriptions und Profilen durch lokale Administratoren
Keycloak (IAM)OAuth2-basierte Authentifizierung für lokale Administratoren

Relevanz für den D-Stack:

  • X-Road bietet eine erprobte, produktionsreife Lösung für sicheren Datenaustausch, in Estland seit 2001 im Echtbetrieb, mittlerweile in über 40 Ländern im Einsatz
  • Die Pub/Sub-Erweiterung adressiert den Bedarf an asynchroner Kommunikation in Datenräumen (z. B. Registermodernisierung, NOOTS-Architektur)
  • Als GovStack-konforme Implementierung ist X-Road ein natürlicher Kandidat für den DVC-Marktplatz und den D-Stack TechStack
  • Die hexagonale Architektur (Ports & Adapters) ermöglicht modulare Integration in bestehende Infrastrukturen

Quellen: X-Road GovStack Compliance Report | GovStack Sandbox, Information Mediator: X-Road | X-Road Dokumentation (NIIS)

Strategische Neupositionierung: GovStack Specs als erweiterbare Basisfeedback

Kernaussage

GovStack Specs werden erweitert und dienen als verbindliche Basis für den D-Stack TechStack sowie für alle D-Stack-Lösungen und -Angebote. Sie bilden das Fundament, nicht nur einen Baustein. Der D-Stack ergänzt nationale Anforderungen (BSI C5, IT-Grundschutz, eIDAS 2.0) und etabliert darauf ein eigenes Ökosystem mit DVC-Marktplatz, Technologie-Radar und Anbieter-Support.

Die bisherige Einschätzung, GovStack Specs nur als „einen von vielen Inputs", wird grundlegend korrigiert:

Bisherige EinschätzungNeue PositionierungImplikation
GovSpecs als ein Input neben vielenGovSpecs als verbindliche, erweiterbare Basis für den gesamten D-StackAlle Building Blocks bauen auf GovSpecs auf
Lücken als AusschlusskriteriumLücken werden systematisch im D-Stack-Kontext geschlossenErweiterungs-Roadmap statt Ablehnung
GovMarket ignorieren, eigenes PortfolioGovMarket-Bewertungskriterien grundlegend überarbeiten, DVC-Marktplatz als eigenständiges InstrumentParallele Kataloge mit Brückenfunktion
Restriktive BB-BewertungskriterienKriterien substantiell öffnen, damit etablierte Standardsoftware qualifiziert wirdMarktfähigkeit geht vor Spezifikationspurismus

Anpassung der Bewertungskriterien: ein grundlegender Eingrifffeedback

Die GovStack-Spezifikationen setzen sehr restriktive Bewertungskriterien für den Software-Katalog (GovMarket) an. In der Praxis führt dies dazu, dass etablierte und bewährte Standardsoftware (z. B. Keycloak für IAM, Nextcloud für Collaboration) systematisch durch das Bewertungsraster fällt, obwohl sie in Produktion vielfach erprobt ist.

Kritischer Eingriff in den GovStack-Kern

Die restriktiven Konformitätskriterien sind der Kern des GovStack-Ansatzes: strikter Konformitätstest = Interoperabilitätsgarantie. Eine Öffnung dieser Kriterien greift direkt in das Fundament von GovStack ein. Dies ist ein bewusster, strategischer Trade-off zugunsten der Praxistauglichkeit im deutschen Verwaltungskontext.

Konsequenz für den D-Stack:

AspektGovStack-Ansatz (bisher)D-Stack-Ansatz (neu)
KonformitätsprüfungStrikt binär: konform / nicht konformMehrstufig: Bronze / Silber / Gold (progressiv)
BewertungsbasisVollständige API/Datenmodell-KonformitätInteroperabilität + Praxisreife + Marktrelevanz
MarktzugangNur voll konforme ProdukteOffener Zugang mit Transparenz über Konformitätsgrad
Etablierte SoftwareSystematisch ausgeschlossenExplizit einbezogen (z. B. Keycloak, Nextcloud, MinIO)

Was erhalten bleibt:

  • Interoperabilitätsziele: jede qualifizierte Lösung muss definierte Schnittstellenverträge einhalten
  • Spezifikationstransparenz: der Konformitätsgrad wird offen kommuniziert, nicht verwässert

Was sich ändert:

  • Bewertungskriterien werden substantiell geöffnet, sodass die restriktive Binärlogik (konform/nicht konform) einem differenzierten Reifegradmodell weicht
  • Der DVC-Marktplatz wird zum eigenständigen Qualifizierungsinstrument mit breiterem Portfolio als der GovMarket

Erweiterungsbedarf (Auszug)feedback

Der D-Stack ergänzt die GovStack Specs um fehlende Bausteine:

  • Zero Trust (Policy-as-Code, Runtime Enforcement)
  • DevSecOps / Supply-Chain-Security
  • Datenräume und Interoperabilität
  • Collaboration- und Workplace-Bausteine
  • PaaS/SaaS/FaaS/DBaaS-Dienste

2. D-Stack Marktplatz (DVC-Ökosystem)feedback

Konzeptphase

Das Marktplatz-Konzept wird aktiv konkretisiert. Die Abgrenzung zu GovDigital und GovTec Campus ist nachfolgend dargestellt.

Im Kontext des D-Stack wird ein konkreter Marktplatz unter dem Dach der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) etabliert. Kern ist eine aktive Markt-Steuerung, die Anbietern klare Orientierung gibt und Behörden qualitätsgesicherte, interoperable Lösungen bereitstellt.

Warum ein eigener DVC-Marktplatz?feedback

Der GovMarket (GovStack Software-Katalog) erfüllt im globalen Kontext eine wichtige Rolle, reicht aber für den deutschen Verwaltungsmarkt nicht aus:

  • Zu wenige Produkte: Aktuell nur ca. 6 gelistete Produkte im GovMarket
  • Zu enge Kriterien: Etablierte Software (Keycloak, Nextcloud, MinIO, GitLab) wird durch das Konformitätsraster systematisch ausgeschlossen (→ siehe Anpassung der Bewertungskriterien)
  • Kein nationaler Bezug: GovMarket bildet BSI C5, IT-Grundschutz und eIDAS 2.0 nicht ab
  • Keine Betriebsintegration: Keine Anbindung an DVC-Infrastruktur, Sandbox-Umgebungen oder deutsche Vergabeverfahren

Der DVC-Marktplatz schließt diese Lücken als eigenständiges, national ausgerichtetes Qualifizierungsinstrument.

Marktplatz-Architektur (Zielkonzept)feedback

Anbieter-Guidance: Drei Instrumente der Markt-Steuerungfeedback

Anbieter von D-Stack-kompatiblen Lösungen erhalten Orientierung durch drei zentrale Instrumente:

InstrumentBeschreibungKonkret
D-Stack / GovStack SpecsTechnische Spezifikationen und Konformitätskriterien als EntwicklungsgrundlageAPI-Verträge, Schnittstellendokumentation, Compliance-Checklisten
Technologie-RadarBewertung und Empfehlung von Technologien nach Reifegrad und strategischer RelevanzAdopt/Trial/Assess/Hold-Einordnung, Migrationspfade, Ablösekandidaten
DVC-Marktplatz-SupportOnboarding-Unterstützung, Zertifizierungsbegleitung und Vermarktungshilfe für AnbieterOnboarding-Portal, Test-Sandbox, Zertifizierungs-Coaching, Marketing-Paket

Abgrenzung: DVC-Marktplatz vs. GovDigital vs. GovTec Campusfeedback

Die folgende Tabelle grenzt den DVC-Marktplatz klar von bestehenden Initiativen ab:

AspektDVC-MarktplatzGovDigitalGovTec CampusGovMarket (GovStack)
FokusQualifizierte D-Stack-Lösungen (XaaS) für die VerwaltungscloudIT-Dienstleister der öff. Verwaltung, EinkaufsgemeinschaftInnovation & Vernetzung, Start-up-FörderungGlobaler BB-Software-Katalog
ZielgruppeBehörden als Abnehmer, ISVs & Cloud-AnbieterÖffentliche IT-Dienstleister (ITDZ, Dataport, BWI …)GovTech-Start-ups, InnovatorenGlobale E-Gov-Implementierer
SteuerungD-Stack Specs + Technologie-Radar + DVC-SupportRahmenverträge & BündelungseinkaufEvents, Challenges, MatchmakingGovStack-Konformitätstest
KatalogTechnisch zertifizierte Produkte mit ReifegradmodellDienstleisterverzeichnisLösungspräsentationen, PrototypenStrikt konforme BB-Produkte
QualitätssicherungBronze/Silber/Gold + BSI C5 + BetriebsreifeEVB-IT-RahmenverträgeKeine formale ZertifizierungBinärer Konformitätstest
BetriebsumgebungDVC-Infrastruktur (SCS-basiert), SandboxDienstleister-eigene InfraKeine BetriebsumgebungKeine Betriebsumgebung
Nationale ComplianceBSI C5, eIDAS 2.0, IT-GrundschutzVergaberecht, EVB-ITNicht im FokusNicht abgebildet
KooperationVerlinkt GovMarket, openCoDE, ZenDiS (Federated Catalog)Eigenständig, ggf. Kooperation mit DVCEigenständig, NetzwerkfunktionEigenständig (ITU/DIAL)

Zusammenfassung: Der DVC-Marktplatz ist kein Konkurrenzangebot, sondern ergänzt GovDigital (Beschaffung), GovTec (Innovation) und GovMarket (globale Specs) um eine technisch qualifizierte Produktplattform mit nationalem Compliance-Rahmen und Betriebsintegration.

Marktplatz-Bausteine (Zielkonzept)feedback

  • Lösungskatalog: Zertifizierte IaaS-, PaaS-, SaaS-, FaaS- und DBaaS-Angebote
  • Sandbox-Umgebungen: Testumgebungen für Behörden zur Evaluierung von Lösungen
  • Bewertungs-Framework: Qualitätsstufen (Bronze / Silber / Gold) basierend auf Spec-Konformität, BSI C5, Betriebsreife
  • Federated Catalog: Verlinkung zu bestehenden Katalogen (GovMarket, openCoDE, ZenDiS)

3. Technologie-Radar & Innovation Labfeedback

Technologie-Radarfeedback

Der D-Stack Technologie-Radar bewertet Technologien entlang von vier Ringen (nach dem Vorbild des ThoughtWorks Technology Radar):

RingBedeutung
AdoptProduktionsreif, empfohlen für breiten Einsatz
TrialVielversprechend, Pilotierung empfohlen
AssessBeobachten, PoC-Eignung prüfen
HoldNicht empfohlen oder Ablösung geplant

Mögliche Tooling-Optionen:

Innovation Lab / PoC-Communityfeedback

Das Innovation Lab ist als offene Community konzipiert, in der Entwickler und Architekten PoC-Erkenntnisse teilen:

  • PoC-Ergebnisse werden als strukturierte Reports auf OpenCoDE-Repositories veröffentlicht
  • Bewertungsschablone: Jeder PoC wird entlang definierter Kriterien (Spec-Konformität, Betriebstauglichkeit, Skalierbarkeit) bewertet
  • Community-Events: Regelmäßige Demo-Days / Lightning-Talks zur Vorstellung von PoC-Ergebnissen
  • Feedback-Loop: PoC-Erkenntnisse fließen in den Technologie-Radar und in die Weiterentwicklung der D-Stack Specs zurück

business 4. Enterprise Architecture: Deutschland-Architekturfeedback

EAM-Rahmenwerkfeedback

Die Deutschland-Architektur bildet das übergreifende Enterprise-Architecture-Management (EAM) für den D-Stack ab:

BausteinBeschreibung
IT-LösungslandschaftSammlung aller IT-Lösungen der Behörden mit Lifecycles (Einführung → Betrieb → Ablösung)
RoadmapsTechnologie- und Migrations-Roadmaps pro Domäne und Behörde
DashboardsSteuerungs-Cockpits für Reifegrad, Konformität und Modernisierungsfortschritt
Architektur-HandbuchModeling Guide auf Basis von ArchiMate 3.2 als verbindlicher Modellierungsstandard

Architektur-Handbuch (Modeling Guide)feedback

Das Architektur-Handbuch definiert:

  • Notation: ArchiMate als Standard-Modellierungssprache (Business, Application, Technology Layer)
  • Viewpoints: Standardisierte Sichten für Behörden (Capability Map, Application Landscape, Technology Portfolio)
  • Repository: Zentrale Erfassung aller Architektur-Artefakte, versioniert und maschinenlesbar
  • Governance: Review-Prozess für Architekturentscheidungen (Architecture Decision Records, ADRs)

update 5. Modernisierungsagenda: Großprojekte und Abhängigkeitenfeedback

Übersichtfeedback

Die Modernisierungsagenda umfasst die strategischen Großprojekte im D-Stack-Kontext. Die folgende Übersicht zeigt Projekte, Status und wechselseitige Abhängigkeiten auf übergeordneter Ebene; Detailinformationen liegen im Intranet Bund.

ProjektVerantwortungBezug zu D-StackStatus
Deutsche Verwaltungscloud (DVC)BMICloud-Infrastruktur, DVC-MarktplatzAufbau
D-Stack ReferenzarchitekturBMDSArchitekturrahmen, Specs, TechStackIn Erarbeitung
OZG 2.0 UmsetzungBMIDigitale Verwaltungsleistungen auf D-Stack-BasisLaufend
RegistermodernisierungBMIDatenräume, InteroperabilitätLaufend
EUDI-Wallet (Pilotierung)BMIIdentität, eIDAS 2.0, IAM-IntegrationPilotierung
EuroStackEU-KOMSouveräne EU-Cloud, Synergie mit DVC/SCSKonzeptphase
Detailzugang

Für Projektdetails, Meilensteine und Statusberichte: Absprung auf Intranet Bund (Link wird nachgetragen).

Marktplätze, Kataloge und Sandboxesfeedback

AngebotBeschreibungLink
DVC-MarktplatzZertifizierte D-Stack-Lösungen (XaaS)In Aufbau
openCoDEOpen-Source-Plattform der Verwaltungopencode.de
GovMarketGovStack Software-Kataloggovstack.global
ZenDiS KatalogZentrum für Digitale Souveränitätzendis.de
Sandbox-UmgebungenTest-/Evaluierungsumgebungen für BehördenIn Planung

school 6. Trainings, Workshops und Coachingfeedback

Angebots-Modellfeedback

Zur Beschleunigung der D-Stack-Adoption wird ein zentrales Trainings- und Coaching-Angebot etabliert:

KategorieBeispiele
TrainingsD-Stack-Architekturworkshop, Kubernetes für die Verwaltung, Zero-Trust-Fundamentals
WorkshopsHands-on: IaC mit Terraform, DevSecOps-Pipeline aufsetzen, ArchiMate Modeling
CoachingBegleitende Architekturberatung für Migrationsprojekte
ReviewsArchitektur-Reviews, Security-Assessments, Cloud-Readiness-Checks

Kooperationsmodellfeedback

Vorgesehenes Modell:

  • BMDS geht mit einem Dienstleister (z. B. Sopra Steria) in Vorleistung und entwickelt ein standardisiertes Trainings-Portfolio
  • Andere Behörden können Leistungen kostenlos abrufen (One-Click-Anforderung über das Community Portal)
  • Zentrale Abrechnung über BMDS, keine individuelle Beschaffung nötig
  • Kooperationspartner (ZenDiS, GovDigital, GovTec Campus) bringen eigene Expertise und Reichweite ein

info Einordnung im Architekturprozessfeedback

GovSpecs liefern die erweiterbare Basis. Der D-Stack baut darauf:

  1. Spezifikation: GovStack Specs + D-Stack-Erweiterungen
  2. Evaluation: Technologie-Radar + PoC / Innovation Lab
  3. Qualifizierung: DVC-Marktplatz mit Bewertungs-Framework
  4. Befähigung: Trainings, Workshops, Coaching
  5. Betrieb: DVC-Infrastruktur (SCS-basiert)

Siehe auch:

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